Sechs schwarzbraune, fermentierte Vanilleschoten auf weißem Grund

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Vanille

Die Frucht einer Orchidee, Vanilla planifolia. Grün geerntet, dann fermentiert und getrocknet, bis sie schwarzbraun, weich und ledrig ist.

Der Duft kommt vom Vanillin, das sich erst bei dieser Behandlung bildet. In der deutschen Küche steht sie in Vanillesauce, Pudding, Eis und Weihnachtsgebäck.

In Mexiko

Vainilla, im Mercado. Die Gegend um Papantla in Veracruz gehört zum Ursprungsgebiet der Pflanze, und die Schoten von dort sind erstklassig.

Eine gute Schote ist biegsam wie Leder, nicht brüchig. Riecht sie beim Kauf nach nichts, lass sie liegen.

Verwenden

Schote längs aufschlitzen, Mark mit der Messerrückseite auskratzen. Mark und Schote in die warme Milch oder Sahne geben und ziehen lassen.

Die ausgekochte Schote nicht wegwerfen: abspülen, trocknen und in den Zucker legen. Daraus wird der Vanillezucker, den es hier nicht zu kaufen gibt.

Vorsicht

Billige vainilla aus der Flasche ist oft gar keine, sondern ein Auszug mit Cumarin aus der Tonkabohne. Als Lebensmittelzusatz ist Cumarin in vielen Ländern beschränkt.

Kauf die Schote oder einen reinen Extrakt und lies die Zutatenliste. Steht dort nur ein Aroma und ein Farbstoff, ist keine Vanille drin.