Ein Häufchen grobkörniges weißes Salz auf einem Holzbrett

ZutatenSalz

Grobes Salz, Brezensalz

Dasselbe Natriumchlorid wie das feine, nur in großen Kristallen. Auf der Brezel und auf der Laugenstange bleibt das Korn stehen, knirscht beim Biss und gibt den Salzstoß punktuell ab.

Im Topf ist es das Salz fürs Kochwasser, für Kartoffeln, Nudeln und Spargel. Dort schmeckt es wie jedes andere Salz. Nur nicht nach Löffeln dosieren: grobes Salz füllt den Löffel lockerer als feines. Wiegen ist sicherer.

In Mexiko

Sal de grano, in jedem Mercado und Supermarkt. Die grobe Sorte nehmen, nicht die halbfeine.

Findet sich nichts Grobes, geht sal de mar en hojuelas. Die Flocken sind flacher, halten aber auch.

Vorsicht

Feines Salz auf der Brezel zieht Wasser aus der Lauge und aus der Luft und löst sich auf. Übrig bleibt eine feuchte, salzige Stelle statt eines Korns.

Das Gebäck schmeckt dann salzig statt gesalzen, und die Oberfläche wird stumpf. Wer keine groben Körner hat, salzt lieber gar nicht und legt Salz daneben.