Getrocknete Lorbeerblätter auf hellem Tuch ausgelegt, steif und olivgrün

ZutatenGewürze

Lorbeerblatt

Das getrocknete Blatt von Laurus nobilis, einem immergrünen Baum aus dem Mittelmeerraum. Steif, matt, olivgrün, mit deutlicher Mittelrippe.

Es liegt in der Beize für Sauerbraten, in Linsen- und Erbseneintopf, in Rouladen, im Sud für Rollmops und eingelegte Gurken und in der Sülze.

Zeit im Topf

Das Aroma sitzt in Cineol und Linalool, gebunden im harten Blatt. Fünf Minuten reichen nicht, es kommt erst in einer halben Stunde Flüssigkeit heraus.

Also gleich zu Anfang in den Topf, ganz und nicht zerbröselt, und am Ende wieder herausnehmen.

In Mexiko

Hoja de laurel, auf jedem Mercado, meist getrocknet im Bund.

Das mexikanische laurel ist meist dieselbe Art, gelegentlich aber eine kräftigere Verwandte. Im Zweifel ein Blatt weniger nehmen und nachschmecken.

Vorsicht

Das Blatt wird nicht weich. Es bleibt steif und hat scharfe Ränder, deshalb gehört es vor dem Servieren aus dem Topf.

Zu viel davon schmeckt nicht kräftiger, sondern bitter und apothekenartig. Ein bis zwei Blätter reichen für einen ganzen Topf.