

ZutatenGewürze
Dill
Anethum graveolens, ein Doldenblütler wie Kümmel und Petersilie. Feine, fast fadenförmige Blätter, der Duft frisch und anisartig.
Er gehört zu Fisch und Lachs, in den Gurkensalat, in die Senfsoße, in Quark und über junge Kartoffeln.
Zuletzt
Das Aroma steckt in flüchtigen Ölen. Zehn Minuten im heißen Topf und es ist weg, übrig bleiben grüne Fäden ohne Geschmack.
Also erst vom Herd nehmen, dann den Dill hineinschneiden. In der Sauce ganz am Ende, im Salat sowieso roh.
Die Dolde
Die gelbe Blütendolde ist selbst Gewürz. Sie kommt mit ins Glas, wenn Gewürzgurken eingelegt werden, und gibt der Lake ihren Ton.
Wer Dill im Topf zieht, schneidet die Blätter vorher. Sobald die Pflanze blüht, wandert die Kraft in die Dolde und die Blätter werden dünn.
In Mexiko
Eneldo, auf dem Mercado, im City Market und in größeren Supermärkten. Seltener als perejil, aber zu finden.
Getrockneter Dill lohnt sich nicht, davon bleibt fast kein Aroma. Frisch kaufen, die Stiele ins Wasserglas stellen, Reste fein geschnitten einfrieren.